Neues Gipfelkreuz am Axamer Kögele im Rahmen der Bergmesse feierlich gesegnet

Ein besonderer Tag für Bergfreunde, der Georg Bucher Schützenkompanie  Axams sowie der Bergrettung Axams: Am 13. September 2026 fand am Axamer Kögele die diesjährige Bergmesse mit Segnung des neuen Kreuzes statt.

Bereits am Vortag wurde wie vor 76 Jahren das neue Kreuz mittels Leuchten stimmungsvoll in Szene gesetzt.

Ortsstellenleiter Heinz Gatscher durfte zahlreiche Wanderinnen und Wanderer sowie Ehrengäste am Gipfel begrüßen. Die Initiative für die Neuerrichtung des Kreuz auf dem Axamer Hausberg ging von der Georg-Bucher-Schützenkompanie Axams aus. Schlussendlich wurde es eine gelungene Zusammenarbeit mit der Bergrettung Axams, auf die man sehr stolz ist.

​In seiner Ansprache schilderte Hauptmann Christian Holzknecht eindrucksvoll die Entstehungsgeschichte des ursprünglichen Gipfelkreuzes sowie die Motivation hinter der heutigen Neuerrichtung. Maßgeblich an der Planung, Fertigung und Aufstellung beteiligt waren Daniel Zingerle, Karl Happ, Martin Fagschlunger sowie Peter Bucher, denen für ihren unermüdlichen ehrenamtlichen Einsatz besonderer Dank ausgesprochen wurde.

Bürgermeister Thomas Suitner veranschaulichte in seinen Grußworten die tiefe Symbolik des Kreuzes. Ziele, Gemeinschaft und Zusammenhalt sowie Schutz sind ihm in diesem Zusammenhang  sehr wichtig.

​Den feierlichen Gottesdienst zelebrierte Pfarrer Johannes Hohenwarter.  In einer sehr bewegenden Predigt beleuchtete er die Geschichte sowie den Wandel der Bedeutung des Kreuzes – vom Auslöschenden hin zum Plus des Kreuzes. Im Anschluß fand noch die Segnung des Kreuzes statt.

Feierlich umrahmt wurde der Gottesdienst von den Bläsern der Musikkapelle Axams. Mit ihrer musikalischen Begleitung schufen die Musikantinnen und Musikanten wie in jedem Jahr eine ganz spezielle Atmosphäre. Die Bergrettung Axams bedankt sich bei allen Bergfreunden für den wunderschönen Tag.

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Neues Gipfelkreuz am Axamer Kögele

Die Bergrettung Axams war im Sommer 2026 gemeinsam mit der Georg‑Bucher‑Schützenkompanie Axams an der Errichtung des neuen Gipfelkreuzes am Axamer Kögele beteiligt. Nach der Demontage des alten Kreuzes aus dem Jahr 1950, das aufgrund seines Alters und der Witterungseinflüsse am Lebensende angekommen war, wurde ein gemeinsames Projekt gestartet, um ein neues Gipfelkreuz zu errichten.

Die Planung und Umsetzung erfolgten in enger Abstimmung zwischen den beteiligten Vereinen. Die Fertigung des neuen Kreuzes aus Lärchenholz übernahmen Martin Fagschlunger und Daniel Zingerle. Mit einer Höhe von knapp acht Metern und einer robusten Konstruktion ist das Kreuz auf eine lange Lebensdauer im alpinen Gelände ausgelegt. Der neue Steinsockel wurde von Karl Happ hergestellt und vorab am Gipfel positioniert.

Ein zentraler Bestandteil des Projekts war der Transport der Bauteile. Dieser erfolgte zunächst durch Peter Bucher, der die Kreuzteile per Traktor bis zum Kögele‑Sattel brachte. Ab diesem Punkt war ein maschineller Weitertransport nicht mehr möglich. Die letzten Meter zum Gipfel wurden daher zu Fuß bewältigt: Mitglieder der Bergrettung Axams und der Schützenkompanie trugen die schweren Holzteile auf den Schultern zum Gipfel des Axamer Kögeles.

Am Gipfel übernahm die Bergrettung Axams die Montageunterstützung. Das Kreuz wurde ausgerichtet, fixiert und im vorbereiteten Sockel verankert.

Das Projekt zeigt deutlich, wie gut die Zusammenarbeit zwischen den Vereinen im Dorf funktioniert. Die Bergrettung Axams und die Georg‑Bucher‑Schützenkompanie arbeiteten kameradschaftlich, verlässlich und zielorientiert zusammen. Die gemeinsame Umsetzung unterstreicht den hohen Stellenwert des ehrenamtlichen Engagements im Dorfleben von Axams und die Bedeutung funktionierender Zusammenarbeit zwischen den örtlichen Vereinen.

Die feierliche Einweihung des neuen Gipfelkreuzes findet am 13. September 2026 im Rahmen einer Gipfelmesse statt.

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Neue Ortsstelle der Bergrettung Axams ist einsatzbereit

Am vergangenen Wochenende war es endlich so weit: Wir konnten endgültig in unsere neue Ortsstelle einziehen. Nach zahlreichen Arbeitsstunden konnten die neuen Räumlichkeiten bezogen, die Einsatzmittel eingeräumt und die vollständige Einsatzbereitschaft hergestellt werden. Damit beginnt für unsere Ortsstelle ein neues Kapitel.

Mehr als 40 Jahre lang war die Bergrettung Axams in einem Kellerraum des Gemeindeamtes untergebracht. Aufgrund der steigenden Einsatzzahlen, der immer vielfältigeren Einsatzszenarien und der wachsenden Anforderungen an Ausbildung, Technik und Logistik waren die bisherigen Räumlichkeiten längst an ihre Grenzen gestoßen.

Mit der neuen, rund 340 Quadratmeter großen Ortsstelle stehen nun ein Schulungsraum, eine moderne Einsatzzentrale, Lagerflächen, Garagen und Spinde zur Verfügung. Die neue Infrastruktur ermöglicht es uns, Einsatzmittel übersichtlich und unmittelbar verfügbar zu lagern, Einsätze professionell zu koordinieren und Schulungen unter zeitgemäßen Bedingungen durchzuführen. Dadurch können wir im Ernstfall noch schneller, effizienter und zielgerichteter helfen.

Ein Projekt dieser Größenordnung ist nur möglich, wenn viele Menschen gemeinsam an einem Strang ziehen. Unser besonderer Dank gilt daher dem Land Tirol und unseren fünf Einsatzgemeinden Axams, Birgitz, Grinzens, Götzens und Sellrain für die Unterstützung und das klare Bekenntnis zur Bergrettung. Ebenso danken wir allen beteiligten Planern, Unternehmen und ausführenden Fachkräften für die gute Zusammenarbeit.

Ein ganz großer Dank gebührt unseren Mitgliedern und allen freiwilligen Helferinnen und Helfern, die beim Aufbau, bei den zahlreichen Vorbereitungsarbeiten und insbesondere beim Umzug mit großem persönlichem Einsatz angepackt haben. Viele Stunden wurden ehrenamtlich geleistet, damit unsere neue Ortsstelle termingerecht bezogen und die Einsatzbereitschaft rasch hergestellt werden konnte.

Von Herzen bedanken möchten wir uns außerdem bei allen Spenderinnen und Spendern sowie bei den unterstützenden Unternehmen und Institutionen. Ihre finanzielle und materielle Hilfe ist für unsere ehrenamtliche Arbeit von unschätzbarem Wert und trägt wesentlich dazu bei, dass wir unsere Ausrüstung und Infrastruktur auf einem hohen Niveau halten können.

Mit dem Einzug in die neue Ortsstelle verfügen wir nun über jene Rahmenbedingungen, die den heutigen Anforderungen an eine moderne Einsatzorganisation gerecht werden. Für unsere 69 aktiven Mitglieder ist das nicht nur eine große Erleichterung, sondern auch eine besondere Wertschätzung ihrer ehrenamtlichen Arbeit.

Die offizielle Einweihungsfeier wird zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden. Zu diesem besonderen Anlass seid ihr alle herzlich eingeladen, die neue Ortsstelle gemeinsam mit uns einzuweihen.

Wir freuen uns sehr über unser neues Zuhause und sind stolz darauf, von hier aus weiterhin rund um die Uhr für die Sicherheit der Menschen in unserem Einsatzgebiet da zu sein.

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Offroad-Fahrtechniktraining der Bergrettung Tirol

Im Zuge einer Ausbildung der Bergrettung Tirol nahmen Fahrzeugwart Christian, Stephan, Wolfgang und Clemens an einem Offroad-Fahrtechniktraining in Ehrwald teil. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Ortsstelle Ehrwald, durchgeführt wurde das Training auf dem Gelände der Deponie Neuberger in Ehrwald.

Mit dabei waren rund 20 geländegängige Einsatzfahrzeuge der Bergrettung sowie Feuerwehr – darunter Landrover Defender, Mercedes Sprinter und Mercedes Vito sowie weitere besondere Einsatzfahrzeuge. Betreut wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von mehreren Trainern der Offroad-Werkstatt aus dem Bregenzerwald.

An fünf Stationen konnten verschiedenste Situationen im Gelände geübt werden: Einweisen und Reversieren auf schmalen Wegen und in steilen, weglosen Passagen, das Bergen festgefahrener Fahrzeuge, Steilfahrten mit Hindernissen, Fahrtechnik auf losem Untergrund sowie Verschränkungsfahrten und weitere Steilfahrten mit unterschiedlichen Bodenverhältnissen.

Der Tag war intensiv, lehrreich und kurzweilig. Spielerisch lernte man die Fähigkeiten des eigenen Einsatzfahrzeuges noch besser kennen. Besonders eindrucksvoll war die Erkenntnis, dass die Grenze des Machbaren oft weniger beim Fahrzeug als vielmehr beim Fahrer liegt. Unser Defender hat uns jedenfalls voll und ganz überzeugt und einmal mehr gezeigt, wie wichtig es ist, besonders gut auf ihn zu schauen, damit er uns noch viele Jahre sicher im Einsatz unterstützt und begleitet.

Zum Abschluss ging es zur gemeinsamen Nachbesprechung ins nahegelegene Panorama-Restaurant, wo wir bestens verköstigt wurden. Auch das eine oder andere offene Augustiner vom Fass durfte dabei nicht fehlen.

Ein großer Dank gilt Regina und der Ortsstelle Ehrwald für die perfekte Organisation, der Deponie Neuberger für die Bereitstellung und Vorbereitung des Übungsgeländes, der Landesleitung mit Fahrzeugreferent Martin Floßmann sowie vor allem den Trainern, die uns mit viel Begeisterung, Erfahrung und hilfreichen Tipps und Tricks durch den Tag begleitet haben.

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✝︎ Josef Freisinger „Tellis´n Pepi“

„Sein Weg führte ihn oft in die Berge, um anderen zu helfen. Jetzt hat er den höchsten Gipfel erreicht und ruht in Frieden.“ 

Tief betroffen trauern wir um unseren Bergrettungskameraden und Gründungsmitglied
Tellis´n Pepi.

Im Jahr 1967 trat Pepi der Bergrettung Innsbruck bei. Die Ortsstelle Axams wurde erst Jahre später gegründet. Er war ein Teil der Gründungsmitglieder und hat die Ortsstelle über Jahrezehnte geprägt.

Pepi war von Beginn an mit großer Leidenschaft Hundeführer. In den Jahren von 1967 bis 2000 bildete er insgesamt fünf Lawinenhunde aus und leistete damit einen bedeutenden Beitrag zur alpinen Rettungsarbeit.

Ab 1974 war er über Jahrzehnte hinweg als Ausbildner der Bergrettungshundestaffel Tirol tätig und prägte mit seinem Wissen und seiner Erfahrung Generationen von Hundeführern. Darüber hinaus engagierte er sich von 1995 bis 1999 als stellvertretender Hundereferent Tirols.

Bei einer Vielzahl an Einsätzen der Ortsstelle Axams aber auch als Hundeführer war er maßgeblich beteiligt. Als Hundeführer stand Pepi bei 89 Einsätzen im Dienst der Bergrettung. Besonders hervorzuheben ist eine erfolgreiche Lebendbergung, für die ihm die Lebensrettermedaille verliehen wurde.

Neben seiner aktiven Tätigkeit war Pepi auch mehrere Jahre beim Alpinnotruf 140 im Einsatz und unterstützte damit die Koordination von Rettungsmaßnahmen.

Mit seinem unermüdlichen Einsatz, seiner Kameradschaft und seiner großen Erfahrung hat Pepi bleibende Spuren hinterlassen.

Wir danken Pepi für seine jahrzentelange Tätigkeit in der Bergrettung und werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Berg heil, lieber Pepi!

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Ausbildungstour Fotscher Windegg (2.577 m), Sellrain, Stubaier Alpen

Schon beinahe traditionell führen wir eine Ausbildungstour im Jahr in unserem Einsatzgebiet durch. So sollte es auch heuer sein und so trafen wir uns am Sonntag, den 01.02.2026, morgens bie der Ortsstelle vor dem Gemeindehaus in Axams. Auf Grund der aktuell “bescheidenen” Schneelage und des dadurch bedingten schlechten Schneedeckenaufbaus war die Auswahl an geeigneten Schitouren begrenzt. Die Wettervorhersage war jedoch sehr gut und so haben sich 20 Teilnehmer:innen für die Tour angemeldet.

Auf Grund von Berichten und Erfahrungen aus dem Gelände fiel die Wahl auf das Fotschertal. Hier lagen den Umständen entsprechend annehmbaren Bedingungen vor, und so wurde das Fotscher Windegg als Ziel auserkoren. Die Schitour gilt als Klassiker im Fotschertal und ist meist relativ einsam aufgrund des langen Zustieges entlang der Rodelbahn und des Forstweges im unteren Teil. Die weitläufigen Hänge entlang und oberhalb der Waldgrenze sind nur mäßig steil und eignen sich in diesem Fall für die prognostizierte Lawinenwarnstufe.

Im Sinne einer Ausbildungstour wurde mit den Teilnehmer:innen die Tourenplanung besprochen und gemeinsam die Parameter wie Lawinenlage, Wetterbedingungen, Gruppengröße, Leistungsniveau etc. analysiert. Dann konnte es endlich losgehen und wir starteten in Fahrgemeinschaften Richtung Fotschertal.

Die Tour führte uns klassich mit Start bei der Eisbrücke entlang der Rodelbahn und des Fotscherbaches bis zur Abzweigung Richtung Saigisalm. Nach rund vier Kilometer auf Rodelbahn und Forstweg bogen wir in den Wald ein, der in dichteren Bereichen wenig, bis keinen Schnee aufwies. Doch im freien Gelände, das wenig später erreicht wurde, war eine passable Schneedecke anzutreffen und wir stiegen gemütlich und gut gelaunt die weiten Böden der Axamer Kälberalm Richtung Gipfel.

In den steileren Hängen unterhalb des Gipfels mahnt eine frische Lawine vom Vortag zur Vorsicht bei der Spurwahl. Hier zeigt sich anschaulich, dass die Eischätzungen in den Lageberichten zutreffend sind. Für heute wird vor einer „heimtückischen Lawinensituation mit schwachem Altschnee als Hauptgefahr” gewarnt. Weiter heißt es: “Der Neuschnee (vom 29.01.2026, Anm.) sowie die verbreitet vorhandenen Triebschneeansammlungen überlagern vor allem an West-, Nord- und Osthängen oberhalb der Waldgrenze eine schwache Altschneedecke, vereinzelt auch im Bereich der Waldgrenze und an steilen Sonnenhängen in der Höhe. Lawinen können leicht ausgelöst werden und mittlere Größe erreichen. Fernauslösungen sind möglich.” Genau diese Situation konnte hier beobachtet werden.

Die Gefahrenstellen werden von uns großräumig umgangen bzw. führt die Standard-Route nicht in die Nähe der Gefahrenbereiche und so erreichen wir nach rund dreieinhalb Stunden das Skidepot unter dem Gipfelaufbau. Die letzten Meter zum Gipfel werden zu Fuß bzw. ohne Schi absolviert. Aufgrund seiner nahezu freistehenden Position kann man vom Windegg einen Rundumblick genießen, der seinesgleichen sucht und gleichzeitig unser gesamtes Einsatzgebiet umfasst. Dies macht auch einen schon öfter bestiegenen Berg zu etwas besonderem und die Einzigartigkeit unseres Einsatzgebietes aus.

Die Abfahrt führt zunächst entlang der Aufstiegssroute über die sanften Schihänge der Axamer Kälberalm bis zur Waldgrenze oberhalb der Saigisalm. Trotz des Neuschnees war Vorsicht vor “Sharks” geboten. Die weitere Abfahrtsroute weicht nun vom Aufstieg ab und führt uns zur Almind Alm und unserem Stützpunkt kurz unterhalb davon. Hier noch ein kurzer Boxenstopp zur Elekrolyt-Aufnahme und dann weiter zur Weidenalm die vor der Generalsanierung bei den meisten von uns noch als “Bergheim” bekannt ist.

Das Bergheim ist auch unter Rodlern sehr beliebt und dementsprechend gut besucht. Auch wir hatten als “Light-Variante” unserer Tour die Weidenalm als Treffpunkt für die Rodler und/oder Fußgänger unter uns ausgeschrieben. So war es dann auch, dass wir hier mit weiteren drei Mitgliedern unserer Ortsstelle und ihren Familien zusammentrafen und den Tag bei gutem Essen und netten Gesprächen ausklingen ließen.

Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass die letzten Meter bis zum Ausgangspunkt bei der Eisbrücke entlang der Rodelbahn absolviert werden und individuell angetreten wurden.

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Jahreshauptversammlung 2025

Am 30.01.2026 fand die Jahreshauptversammlung der Ortsstelle Axams statt. Die Feuerwehr Axams stellte uns wie gewohnt dankenswerterweise ihre Räumlichkeiten zur Verfügung. Von insgesamt 74 Mitgliedern nahmen 47 Kameradinnen und Kameraden an der Versammlung teil.
Als Ehrengäste durften wir die Bürgermeister der Gemeinden Axams, BM Thomas Suitner, und Grinzens, BM Anton Bucher, begrüßen. Ebenso willkommen hießen wir die Vize-Bürgermeisterin der Gemeinde Axams, Martha Salchner, sowie der Gemeinde Birgitz, Vize-Bürgermeister Ing. Wolfgang Steiner. Seitens der Landesleitung der Bergrettung Tirol war Bezirksleiter-Stellvertreter Innsbruck-Land Florian Schöpf anwesend. Weiters beehrten uns OBI Stefan Kirchebner von der Freiwilligen Feuerwehr Axams sowie BI Alexander Kofler von der Freiwilligen Feuerwehr Grinzens und BI Emanuel Kolfer von der Freiwilligen Feuerwehr Sellrain. Auch PI-Kommandant Jakob Annewanter von der Polizeinspektion Axams nahm an der Versammlung teil. Vom Österreichischen Roten Kreuz durften wir Bezirksrettungskommandant Bernd Döring, MSc, MSc, sowie Bezirksrettungskommandant-Stellvertreter Dipl.-Ing.(FH) Christoph Ragonig, MSc, begrüßen.
Darüber hinaus hieß Ortsstellenleiter Heinz Gatscher  die Ehrenmitglieder der Bergrettung Tirol, Josef (Pepi) Leis und Josef Gspan, herzlich willkommen.

Nach einer Gedenkminute für unsere verstorbenen Bergkameraden blickte Heinz Gatscher auf ein spannendes und ereignisreiches Jahr 2025 zurück. Er dankte den Gemeinden, den Blaulichtorganisationen sowie unseren Sponsoren für die stets vertrauensvolle und wertschätzende Zusammenarbeit und die finanzielle Unterstützung.

Im Anschluss präsentierten die Funktionäre ihre Jahresberichte. Wolfgang lieferte dabei interessante Einblicke und Zahlen zur Einsatzstatistik: Im Jahr 2025 verzeichnete die Bergrettung Axams 26 Einsätze mit einer Gesamtanzahl von 292,5 Einsatzstunden.

Nicht weniger spannend gestaltete sich der Finanzbericht des Kassiers Josef Gspan, der aufgrund des Baus unserer neuen Ortsstelle sowie der zahlreichen und großzügigen Spenden besonders umfangreich ausfiel.

Das Schulungsprogramm war auch im vergangenen Jahr stark von praktischen Übungen im Gelände geprägt. Der Teilnehmerschnitt konnte im Vergleich zum Vorjahr um zwei Teilnehmer:innen gesteigert werden und lag somit bei 23 Bergretter:innen pro Übung. Dies unterstreicht einmal mehr die hervorragende Arbeit des Ausbildungsteams rund um Klaus Pietersteiner. Besonders erfreulich ist, dass im heurigen Jahr fünf neue Anwärter – einer davon bereits als überprüfter Anwärter – ihre Ausbildung in unserer Ortsstelle begonnen haben. Herzlich willkommen Daniel, Patrick, Stefan, Jakob und Jakob!

Den Titel „Bergretter des Jahres“ sicherte sich zum wiederholten Male unser Ortsstellenleiter Heinz Gatscher mit beeindruckenden 22/23 Teilnahmen. Herzliche Gratulation auch an dieser Stelle!

Nach abgeschlossener Grundausbildung wurde Felix Sturm von der Ortsstellenleitung sowie von Bezirksleiter-Stellvertreter Florian Schöpf offiziell als Einsatzbergretter aufgenommen.

Neben dieser Neuaufnahme durften wir zahlreiche langjährige Mitglieder ehren: Gerhard Mössmer für 25 Jahre, Arno Pietersteiner und Dr. Felix Friessnig für 40 Jahre sowie Hubert Falkner für 50 Jahre Bergrettung. Besonders stolz gratulierten wir außerdem Herbert Leis, Josef Leis und Hans Leitner zu jeweils 60 Jahren Mitgliedschaft bei der Bergrettung.

Die Ortsstelle Axams gratuliert dem „neuen“ Bergretter sowie allen Geehrten sehr herzlich und bedankt sich ganz besonders bei allen Funktionären und Mitgliedern für ihren unermüdlichen Einsatz und ihr großes Engagement.

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✝︎ Richard Leis

Den Gipfel zu erklimmen ist eine große Leistung, jedoch einem anderen dabei zu helfen ist unendlich viel größer.

In stiller Trauer nehmen wir Abschied von unserem Bergrettungskameraden und Gründungsvater Richard Leis.

Lange bevor die Bergrettung Axams gegründet wurde, engagierte sich Richard bereits ab 1965 bei der Ortsstelle Innsbruck. Im Jahr 1977 wurde unsere Ortsstelle unter maßgeblichen Anteil von Richard gegründet. Als Ortsstellenleiter-Stellvertreter, Gerätewart und Kassier übte er über zwei Jahrzehnte verschiedenste Funktionen aus. Mit seinem Wissen und Einsatzbereitschaft war er maßgeblich am Aufbau der Ortsstelle beteiligt. Bei zahlreichen Einsätzen hat er Hilfe für andere geleistet. Im Jahr 2006 wurde ihm die Ehrenmitgliedschaft verliehen.

Kameradschaft war Richard immer besonders wichtig. Mit seinem verschmitzten Lächeln, seinem Schmäh und Empathie war er immer mitten unter uns.

Richard wir danken dir für deine 60jährige Tätigkeit in der Bergrettung und wir werden dir ein ehrendes Andenken bewahren.

Berg Heil lieber Richard!

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