Ausbildungstour Fotscher Windegg (2.577 m), Sellrain, Stubaier Alpen

Schon beinahe traditionell führen wir eine Ausbildungstour im Jahr in unserem Einsatzgebiet durch. So sollte es auch heuer sein und so trafen wir uns am Sonntag, den 01.02.2026, morgens bie der Ortsstelle vor dem Gemeindehaus in Axams. Auf Grund der aktuell “bescheidenen” Schneelage und des dadurch bedingten schlechten Schneedeckenaufbaus war die Auswahl an geeigneten Schitouren begrenzt. Die Wettervorhersage war jedoch sehr gut und so haben sich 20 Teilnehmer:innen für die Tour angemeldet.

Auf Grund von Berichten und Erfahrungen aus dem Gelände fiel die Wahl auf das Fotschertal. Hier lagen den Umständen entsprechend annehmbaren Bedingungen vor, und so wurde das Fotscher Windegg als Ziel auserkoren. Die Schitour gilt als Klassiker im Fotschertal und ist meist relativ einsam aufgrund des langen Zustieges entlang der Rodelbahn und des Forstweges im unteren Teil. Die weitläufigen Hänge entlang und oberhalb der Waldgrenze sind nur mäßig steil und eignen sich in diesem Fall für die prognostizierte Lawinenwarnstufe.

Im Sinne einer Ausbildungstour wurde mit den Teilnehmer:innen die Tourenplanung besprochen und gemeinsam die Parameter wie Lawinenlage, Wetterbedingungen, Gruppengröße, Leistungsniveau etc. analysiert. Dann konnte es endlich losgehen und wir starteten in Fahrgemeinschaften Richtung Fotschertal.

Die Tour führte uns klassich mit Start bei der Eisbrücke entlang der Rodelbahn und des Fotscherbaches bis zur Abzweigung Richtung Saigisalm. Nach rund vier Kilometer auf Rodelbahn und Forstweg bogen wir in den Wald ein, der in dichteren Bereichen wenig, bis keinen Schnee aufwies. Doch im freien Gelände, das wenig später erreicht wurde, war eine passable Schneedecke anzutreffen und wir stiegen gemütlich und gut gelaunt die weiten Böden der Axamer Kälberalm Richtung Gipfel.

In den steileren Hängen unterhalb des Gipfels mahnt eine frische Lawine vom Vortag zur Vorsicht bei der Spurwahl. Hier zeigt sich anschaulich, dass die Eischätzungen in den Lageberichten zutreffend sind. Für heute wird vor einer „heimtückischen Lawinensituation mit schwachem Altschnee als Hauptgefahr” gewarnt. Weiter heißt es: “Der Neuschnee (vom 29.01.2026, Anm.) sowie die verbreitet vorhandenen Triebschneeansammlungen überlagern vor allem an West-, Nord- und Osthängen oberhalb der Waldgrenze eine schwache Altschneedecke, vereinzelt auch im Bereich der Waldgrenze und an steilen Sonnenhängen in der Höhe. Lawinen können leicht ausgelöst werden und mittlere Größe erreichen. Fernauslösungen sind möglich.” Genau diese Situation konnte hier beobachtet werden.

Die Gefahrenstellen werden von uns großräumig umgangen bzw. führt die Standard-Route nicht in die Nähe der Gefahrenbereiche und so erreichen wir nach rund dreieinhalb Stunden das Skidepot unter dem Gipfelaufbau. Die letzten Meter zum Gipfel werden zu Fuß bzw. ohne Schi absolviert. Aufgrund seiner nahezu freistehenden Position kann man vom Windegg einen Rundumblick genießen, der seinesgleichen sucht und gleichzeitig unser gesamtes Einsatzgebiet umfasst. Dies macht auch einen schon öfter bestiegenen Berg zu etwas besonderem und die Einzigartigkeit unseres Einsatzgebietes aus.

Die Abfahrt führt zunächst entlang der Aufstiegssroute über die sanften Schihänge der Axamer Kälberalm bis zur Waldgrenze oberhalb der Saigisalm. Trotz des Neuschnees war Vorsicht vor “Sharks” geboten. Die weitere Abfahrtsroute weicht nun vom Aufstieg ab und führt uns zur Almind Alm und unserem Stützpunkt kurz unterhalb davon. Hier noch ein kurzer Boxenstopp zur Elekrolyt-Aufnahme und dann weiter zur Weidenalm die vor der Generalsanierung bei den meisten von uns noch als “Bergheim” bekannt ist.

Das Bergheim ist auch unter Rodlern sehr beliebt und dementsprechend gut besucht. Auch wir hatten als “Light-Variante” unserer Tour die Weidenalm als Treffpunkt für die Rodler und/oder Fußgänger unter uns ausgeschrieben. So war es dann auch, dass wir hier mit weiteren drei Mitgliedern unserer Ortsstelle und ihren Familien zusammentrafen und den Tag bei gutem Essen und netten Gesprächen ausklingen ließen.

Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass die letzten Meter bis zum Ausgangspunkt bei der Eisbrücke entlang der Rodelbahn absolviert werden und individuell angetreten wurden.

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Jahreshauptversammlung 2025

Am 30.01.2026 fand die Jahreshauptversammlung der Ortsstelle Axams statt. Die Feuerwehr Axams stellte uns wie gewohnt dankenswerterweise ihre Räumlichkeiten zur Verfügung. Von insgesamt 74 Mitgliedern nahmen 47 Kameradinnen und Kameraden an der Versammlung teil.
Als Ehrengäste durften wir die Bürgermeister der Gemeinden Axams, BM Thomas Suitner, und Grinzens, BM Anton Bucher, begrüßen. Ebenso willkommen hießen wir die Vize-Bürgermeisterin der Gemeinde Axams, Martha Salchner, sowie der Gemeinde Birgitz, Vize-Bürgermeister Ing. Wolfgang Steiner. Seitens der Landesleitung der Bergrettung Tirol war Bezirksleiter-Stellvertreter Innsbruck-Land Florian Schöpf anwesend. Weiters beehrten uns OBI Stefan Kirchebner von der Freiwilligen Feuerwehr Axams sowie BI Alexander Kofler von der Freiwilligen Feuerwehr Grinzens und BI Emanuel Kolfer von der Freiwilligen Feuerwehr Sellrain. Auch PI-Kommandant Jakob Annewanter von der Polizeinspektion Axams nahm an der Versammlung teil. Vom Österreichischen Roten Kreuz durften wir Bezirksrettungskommandant Bernd Döring, MSc, MSc, sowie Bezirksrettungskommandant-Stellvertreter Dipl.-Ing.(FH) Christoph Ragonig, MSc, begrüßen.
Darüber hinaus hieß Ortsstellenleiter Heinz Gatscher  die Ehrenmitglieder der Bergrettung Tirol, Josef (Pepi) Leis und Josef Gspan, herzlich willkommen.

Nach einer Gedenkminute für unsere verstorbenen Bergkameraden blickte Heinz Gatscher auf ein spannendes und ereignisreiches Jahr 2025 zurück. Er dankte den Gemeinden, den Blaulichtorganisationen sowie unseren Sponsoren für die stets vertrauensvolle und wertschätzende Zusammenarbeit und die finanzielle Unterstützung.

Im Anschluss präsentierten die Funktionäre ihre Jahresberichte. Wolfgang lieferte dabei interessante Einblicke und Zahlen zur Einsatzstatistik: Im Jahr 2025 verzeichnete die Bergrettung Axams 26 Einsätze mit einer Gesamtanzahl von 292,5 Einsatzstunden.

Nicht weniger spannend gestaltete sich der Finanzbericht des Kassiers Josef Gspan, der aufgrund des Baus unserer neuen Ortsstelle sowie der zahlreichen und großzügigen Spenden besonders umfangreich ausfiel.

Das Schulungsprogramm war auch im vergangenen Jahr stark von praktischen Übungen im Gelände geprägt. Der Teilnehmerschnitt konnte im Vergleich zum Vorjahr um zwei Teilnehmer:innen gesteigert werden und lag somit bei 23 Bergretter:innen pro Übung. Dies unterstreicht einmal mehr die hervorragende Arbeit des Ausbildungsteams rund um Klaus Pietersteiner. Besonders erfreulich ist, dass im heurigen Jahr fünf neue Anwärter – einer davon bereits als überprüfter Anwärter – ihre Ausbildung in unserer Ortsstelle begonnen haben. Herzlich willkommen Daniel, Patrick, Stefan, Jakob und Jakob!

Den Titel „Bergretter des Jahres“ sicherte sich zum wiederholten Male unser Ortsstellenleiter Heinz Gatscher mit beeindruckenden 22/23 Teilnahmen. Herzliche Gratulation auch an dieser Stelle!

Nach abgeschlossener Grundausbildung wurde Felix Sturm von der Ortsstellenleitung sowie von Bezirksleiter-Stellvertreter Florian Schöpf offiziell als Einsatzbergretter aufgenommen.

Neben dieser Neuaufnahme durften wir zahlreiche langjährige Mitglieder ehren: Gerhard Mössmer für 25 Jahre, Arno Pietersteiner und Dr. Felix Friessnig für 40 Jahre sowie Hubert Falkner für 50 Jahre Bergrettung. Besonders stolz gratulierten wir außerdem Herbert Leis, Josef Leis und Hans Leitner zu jeweils 60 Jahren Mitgliedschaft bei der Bergrettung.

Die Ortsstelle Axams gratuliert dem „neuen“ Bergretter sowie allen Geehrten sehr herzlich und bedankt sich ganz besonders bei allen Funktionären und Mitgliedern für ihren unermüdlichen Einsatz und ihr großes Engagement.

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✝︎ Richard Leis

Den Gipfel zu erklimmen ist eine große Leistung, jedoch einem anderen dabei zu helfen ist unendlich viel größer.

In stiller Trauer nehmen wir Abschied von unserem Bergrettungskameraden und Gründungsvater Richard Leis.

Lange bevor die Bergrettung Axams gegründet wurde, engagierte sich Richard bereits ab 1965 bei der Ortsstelle Innsbruck. Im Jahr 1977 wurde unsere Ortsstelle unter maßgeblichen Anteil von Richard gegründet. Als Ortsstellenleiter-Stellvertreter, Gerätewart und Kassier übte er über zwei Jahrzehnte verschiedenste Funktionen aus. Mit seinem Wissen und Einsatzbereitschaft war er maßgeblich am Aufbau der Ortsstelle beteiligt. Bei zahlreichen Einsätzen hat er Hilfe für andere geleistet. Im Jahr 2006 wurde ihm die Ehrenmitgliedschaft verliehen.

Kameradschaft war Richard immer besonders wichtig. Mit seinem verschmitzten Lächeln, seinem Schmäh und Empathie war er immer mitten unter uns.

Richard wir danken dir für deine 60jährige Tätigkeit in der Bergrettung und wir werden dir ein ehrendes Andenken bewahren.

Berg Heil lieber Richard!

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Seit 1977 im Einsatz – Jetzt brauchen wir Ihre Hilfe

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

seit 1977 steht die Bergrettung Axams für Sicherheit im alpinen Raum. Was damals von engagierten Pionieren ins Leben gerufen wurde, ist heute eine hochprofessionelle Einsatzorganisation mit 69 aktiven Mitgliedern, die 365 Tage im Jahr rund um die Uhr einsatzbereit sind.

Unser Einsatzgebiet umfasst die Gemeinden Axams, Birgitz, Grinzens, Götzens und Sellrain – insgesamt 110 Quadratkilometer mit anspruchsvollem Gelände wie dem Fotschertal, dem Ruhegebiet Kalkkögel sowie den Skigebieten Axamer Lizum und Götzner Bergbahnen.

Allein in den letzten zehn Jahren wurden wir zu 269 Einsätzen gerufen und haben dabei über 3.500 Stunden ehrenamtlich geleistet – bei jedem Wetter, zu jeder Tages- und Nachtzeit.

Ein neues Zuhause für unsere Einsatzkräfte

Unsere bisherige Ortsstelle – ein Kellerraum im Gemeindeamt – ist nach über 40 Jahren längst an ihre Grenzen gestoßen. Um den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden, entsteht derzeit ein moderner Zubau an der Mittelschule Axams. Dort finden künftig ein Schulungsraum, eine Einsatzzentrale, ein Lager, Garagen und Spinde Platz – alles, was wir für unsere Arbeit benötigen.

Die Landesregierung und die Gemeinden unterstützen uns dabei großzügig, dennoch sind wir auf zusätzliche Mittel angewiesen, um die notwendige Ausstattung und Einrichtung zu finanzieren. Wir wissen, dass Ihre Unterstützung keineswegs selbstverständlich ist. Doch nur gemeinsam können wir dieses wichtige Projekt verwirklichen.

Ihre Spende rettet Leben

Jeder Beitrag – ganz gleich, ob klein oder groß – hilft uns weiter. Für uns macht bereits die Summe vieler kleiner Spenden einen entscheidenden Unterschied. Mit Ihrer Unterstützung ermöglichen Sie es uns, auch in Zukunft Tag und Nacht einsatzbereit zu sein. Gleichzeitig zeigen Sie uns Ihre Wertschätzung und Verbundenheit. Jede Spende bedeutet für uns nicht nur eine finanzielle Hilfe, sondern auch Vertrauen, Motivation und Rückhalt aus der Gemeinschaft, für die wir im Einsatz stehen.

Herzlichen Dank für Ihre Solidarität und Ihr Vertrauen!

Ihre Bergrettung Axams

Hinweis zur steuerlichen Absetzbarkeit Ihrer Spende

Spenden an den Österreichischen Bergrettungsdienst Land Tirol sind steuerlich absetzbar. Damit Ihre Spende beim Finanzamt berücksichtigt werden kann, geben Sie bitte bei der Überweisung folgende Daten an:

Das Spendenkonto lautet: Bergrettung Axams
IBAN: AT64 3633 6000 0222 9300
Verwendungszweck:Ihren vollständigen Namen (laut Meldezettel oder Reisepass), Ihr Geburtsdatum sowie „Ortsstelle Axams NEU
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Renovierung Gedenkstein Fotschertal / Gedenkgottesdienst

Am 14.2.1988 ergeignete sich im Fotschertal ein tragischer Lawinenunfall, wobei vier Skitourengeher:innen ums Leben gekommen sind. In weiterer Folge stürtzte bei der Bergung ein Hubschrauber ab. Dabei kamen zwei Kameraden ums Leben und zwei weitere wurden schwerverletzt geborgen. Einer davon war unser Hans. Zum Gedenken stellte man einen Gedenkstein im Fotschertal auf. Im heurigen Sommer wurde dieser durch die gemeinsame Intitiative von Bergretttung Innsbruck, dem ÖAMTC C1 Stützpunkt und der Bergrettung Axams neu aufgestellt. Bei diesen Arbeiten entstand die Idee noch im Herbst eine Gedenkwanderung zu veranstalten. Diese fand am 5.10.2025 mit einem Gottesdienst am Gedenkstein statt. Die ersten Winterboten begleiteten beim Austieg von der Potsdamer Hütte. Die Gedanken wanderten immer wieder an diese schwierigen Stunden der damaligen Einsatzmannschaft. Am neu errichteten Gedenkstein feierten wir einen würdigen Gottesdienst in Gedenken der Verstorbenen. Die Umrahmung der Bläsergruppe und des Harmonikerspieler waren sehr ergreifend.
Anschließend kehrten wir noch auf unserer Stützpunkthütte auf eine Suppe ein und so klang der Tag in Verbundenheit aus.
Danke an dieser Stelle für die Organisation der Bergemesse durch den Stefan Kapeller vom ÖAMTC und allen Unterstützern.

Vergelts Gott für die großzügigen Spenden für unser Neubauprojekt.


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Bergmesse am Axamer Kögele

Am Sonntag, 7. September 2025, feierten wir bei strahlendem Sonnenschein und angenehmem Herbstwetter unsere alljährliche Bergmesse am Axamer Kögele. Die Musikkapelle Axams umrahmte den Gottesdienst wie jedes Jahr feierlich und trug wesentlich zur besonderen Atmosphäre bei. Erstmals zelebrierte Mag. Paulinus Okachi die Messe – herzlich willkommen! Wir haben all unserer verstorbenen Kameraden gedacht und heuer besonders Manfred Dollinger, anlässlich seines 30. Todestages.

Bereits im Vorfeld durften wir gemeinsam mit der Georg-Bucher-Schützenkompanie eine Andacht am Pleisen begehen – anlässlich des 10-jährigen Jubiläums des Pleisenkreuzes.

Ein herzliches Dankeschön an alle Besucher:innen für euer zahlreiches Kommen und die großzügigen Spenden. Eure Unterstützung bestärkt uns in unserer Arbeit für die Sicherheit am Berg.

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Meilenstein für die Bergrettung

Die Ortsstelle Axams erhält neue Räumlichkeiten. 

Seit knapp 50 Jahren leisten die Bergretter/innen in der Region unbezahlbare, ehrenamtliche Arbeit und sind an 365 Tagen im Jahr 24 Stunden einsatzbereit. Die Einsatzzahlen und Szenarien haben sich über die Jahrzehnte stark verändert bzw. erweitert. So sind die Ortsstellen heute eine höchst professionelle Blaulichtorganisation. Das Einsatzgebiet der Ortsstelle Axams umfasst fünf Gemeinden (Axams, Birgitz, Grinzens, Götzens und Sellrain) und eine Fläche von 110 Quadratkilometer mit dem Fotschertal, dem Ruhegebiet Kalkkögel und den Skigebieten Axamer Lizum und Götzner Bergbahnen. In den letzten 10 Jahren waren die 69 aktiven Bergretter/innen 269mal im Einsatz und leisteten dabei 3.500 Stunden. Aufgrund des komplexen Einsatzgebietes kommen wöchentliche Proben und regelmäßige Schulungen hinzu. 

Adäquate Räumlichkeiten

40 Jahre lang waren die Bergretter/innen im Keller der Gemeinde Axams untergebracht. Durch einen Zubau an der Mittelschule erhält die Ortsstelle nun jene adäquate Räumlichkeit, die für die vielfältigen Aufgaben benötigt werden. Auf 340 Quadratmeter entstehen ein Schulungsraum, Einsatzzentrale, Lager, Garagen und Spinde. 1,45 Mio. Euro Netto-Gesamtbaukosten inklusive Planungen und Tiefbauarbeiten wurden für den Bau veranschlagt: „Unsere Bergwelt ist nicht nur ein einzigartiges Naherholungsgebiet, sondern auch ein wichtiger Ort, an dem viele Tirolerinnen und Tiroler Kraft und Gesundheit tanken. Umso wichtiger ist es, dass wir für bestmögliche Sicherheit am Berg sorgen. Mit dem neuen, modernen Standort der Bergrettung in Axams schaffen wir die Voraussetzungen, um im Notfall schnell und professionell Hilfe leisten zu können. Stellvertretend für die Landesregierung danke ich allen Bergretterinnen und Bergrettern für ihren Einsatz und gratuliere herzlich zur neuen Einsatzzentrale“, betont die Landesrätin für Gesundheit, Cornelia Hagele, die Wichtigkeit der Einsatzorganisation. „Dieses klare politische Bekenntnis vom Land Tirol und unseren Einsatzgemeinden ist eine große Wertschätzung gegenüber der Bergrettung Axams. Dieser Verantwortung stellen wir uns und motiviert uns gleichzeitig. Durch die Schaffung dieser neuen Infrastruktur werden wir in der Lage sein, noch effektiver zu agieren und im Ernstfall schneller und zielgerichteter zu handeln“, freut sich Ortsstellenleiter Heinz Gatscher über die Umsetzung. „Mit dem Bau der Einsatzzentrale erhält unsere Bergrettung jene Räumlichkeiten, die den heutigen Anforderungen gerecht werden“, betonen die Bürgermeister der beteiligten Gemeinden unisono. 

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Einladung zur Bergmesse am Axamer Kögele

Die Bergrettung Axams lädt euch herzlich zur diesjährigen Bergmesse ein!
Sonntag, 7. September 2025
Treffpunkt: 10:30 Uhr am Pleisen-Gipfel
Bergmesse: 12:30 Uhr am Axamer Kögele
Für die feierliche musikalische Umrahmung sorgt die Musikkapelle Axams.

Besonderes Highlight:
Gemeinsam mit der Georg-Bucher Schützenkompanie gedenken wir dem 10-jährigen Jubiläum des Pleisenkreuzes – ein besonderer Moment der Erinnerung und Gemeinschaft.

Bei Schlechtwetter findet die Messe um 12:30 Uhr in der Bergkapelle Axamer Lizum statt.

Die Hütten in der Lizum sind geöffnet – für Verpflegung ist gesorgt!
Kommt vorbei – wir freuen uns auf euer Kommen!

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